Cinema For Peace - am 13. Februar wird Bob in Berlin erwartet

Cinema For Peace - am 13. Februar wird Bob in Berlin erwartet Am 13. Februar wird bereits zum fünften Mal die Gala Cinema for Peace im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin stattfinden. Die Veranstalter laden Filmschaffende aus aller Welt ein, um eine Plattform für Frieden und Toleranz zu schaffen.

Jetzt geht′s los. In vier Wochen beginnen die 56. Berliner Filmfestpiele, schon werden die ersten Gästenamen gehandelt. Zur Berlinale-Gala Cinema for Peace am 13. Februar im Konzerthaus werden die Filmstars George Clooney und Sharon Stone sowie der Musiker Bob Geldof erwartet. Miss Stone soll eine Auszeichnung für ihr soziales Engagement erhalten, Mister Clooneys Film "Good Night, And Good Luck" steht auf dem Festprogramm der Benefiz-Gala, Mister Geldof wird die Filmauswahl präsentieren.

Cinema for Peace hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu dem gesellschaftlichen Ereignis der Berlinale entwickelt. Dabei ist sie stets mehr als nur eine festliche Veranstaltung gewesen. Immer stand sie für gesellschaftliches Engagement sowie für mehr Frieden, Toleranz und Humanität in der Welt. In den vergangenen Jahren hatten Stars wie Dustin Hoffmann das Forum für flammende Friedensreden wider den Irak-Krieg genutzt. Voriges Jahr hatten Susan Sarandon und Tim Robbins gegen US-Präsident George W. Bush gewettert. Die Tatsache, dass Clooneys Film "Good Night, And Good Luck" gezeigt wird, könnte ein Fingerzeig sein. Schließlich setzt sich der diesmal auch Regie führende Clooney darin mit der Kommunistenjagd in den 50er Jahren unter US-Senator Joseph McCarthy auseinander.

Noch steht freilich nicht fest, ob Sharon Stone und George Clooney auch wirklich nach Berlin kommen. "Es sieht aber gut aus", sagte gestern eine Sprecherin der Gala. Sicher können sich die Organisatoren den Vertretern derjeniger Institutionen sein, denen der Erlös zukommt. Nutznießer ist zum einen Liz Taylors Stiftung für Aids-Forschung. Die Diva aller Divas lässt sich durch ihre Stiftungs-Botschafterin, Schauspielerin Milla Jovovich ("Resident Evil"), vertreten. Zweiter Geldempfänger ist Unicef. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen schickt seine beiden Repräsentantinnen Katja Riemann und Sabine Christiansen.

( 2006-02-10 - Quelle: www.berlinonline.de )
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