Spät, aber gut legte Geldof los

Spät, aber gut legte Geldof los Nach Schrecksekunde für Bob-Geldof-Fans wurde das Klagenfurter Konzert Mittwochabend ein Erfolg.

Vor ein paar Tagen war Mister "Live Aid" noch frustriert: Ganze 45 Fans hatten sich in Mailand in die für 12.000 Besucher ausgelegte Civica-Arena verirrt, worauf Bob Geldof das Konzert abblies und auch den für Samstag in Rom geplanten Gig sausen ließ. Nun will er die Veranstalter klagen, weil der schlecht organisierte Ticketverkauf schuld am Debakel sei.

Schrecksekunde. Auch Mittwoch gab es für viele Fans des in die Jahre gekommenen Rock-Barden eine Schrecksekunde. Fast schien es, als ob der Wettergott den Klagenfurtern einen Streich spielen wollte. Denn kurz vor Beginn des Konzertes ließen einige dicke Regentropfen den Veranstalter und das Publikum zittern. In der Folge wurde das Konzert um fast eine Stunde verschoben. Grund: Geldof sollte am Abend den Amadeus für sein humanitäres Engagement erhalten, verschlief aber – und kam schon da eine Stunde zu spät.

Schwungvoll. Um 21.50 Uhr war es so weit: Voller Schwung stürmte Bob die Bühne und spielte sich mit seinem typischen Irish-Rock in Herzen und Ohren der 1800 Fans, die die Wörthersee-Bühne fast vollständig füllten. Der Musiker, der mit unvergesslichen Hits wie "I don′t like Mondays" in den späten 70er-Jahren die Massen zu begeistern gewusst hatte, bewies, dass er es noch immer drauf hat – jedenfalls besser als Schmeicheleien: "Ich komme aus Irland", verkündete Geldof, "und als ich acht Jahre alt war, war es mein größter Ehrgeiz, nach Klagenfurt zu kommen."

Das hat er ja nun geschafft...

WOLFGANG RÖSSLER

( 2006-07-27 - Quelle: www.kleine.at )
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