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THE WALL - Der Film

Ein abendfüllender Kinofilm unter der Regie von Alan Parker erscheint 1982, in dem Bob Geldof die Rolle des Musikers ("Pink") verkörpert, der sich allmählich hinter einer selbsterrichteten (mentalen) Mauer zurückzieht, dort mit seinem Wahn zu kämpfen hat und sich schließlich befreit.

Teils autobiographische Elemente von Roger Waters, vermischt mit der Angst vor Machtphantasien über ein fanatisches Publikum und Hitler-ähnlichem Charisma. Der Film erklärt viele Sequenzen und Texte des Albums, die ohne die visuelle Begleitung keine Bedeutung haben konnten.

Im Film gibt es [nahezu] keine Dialoge, sondern nur die aus dem Album bekannte Musik und die Geräusche. Man darf keinen normalen "Handlungsfilm" erwarten, sondern sieht in der "Gegenwart" des Films, wie Pink in seinem Hotelzimmer vor dem TV sitzt und sich mit Drogen (sichtbar: Joint) zudröhnt. Viele Geräusche und Gesprächsfetzen des Albums stammen aus Bruchstücken der Fernsehkanäle, durch die Pink zappt. Dabei lassen ihn Erinnerungen in Träume der Vergangenheit driften, in denen wir seinen Vater im Kriegseinsatz sehen, seine überfürsorgliche Mutter und frühe Kindheitserlebnisse, seine Frau, Ängste, Alpträume...

Als wäre der Film nicht bereits surrealistisch genug, werden die Realszenen mit Zeichentrickfilmen gemischt, deren Figuren man auf der Innenseite des Plattencovers betrachten kann. "Zeichentrickfilm" nicht im Sinne von Disney oder den Simpsons, sondern als bitterböse, zum Teil zynische Weltansichten. Die gesamte Schlußszene, das "Gericht" ist ein Trickfilm. Schöpfer der Szenen ist Gerald Scarfe, der auch einen Namen als poltischer Karikaturist hat.

Quelle: www.bruder-franziskus.de


Number One

Jeder möchte ein Gewinner sein. Harry "Flash" Gordon (Bob Geldof) ist da keine Ausnahme. In einer Welt von Kleinganoven, korrupten Polizisten und Nutten lebend, findet Harry, dass der einzige Weg zum Überleben das gelegentliche hineindealen in die Hinterzimmer der Pokerspieler ist. Oder besser noch, das Hineindrängen von ahnungslosen Idioten in ein Verliererspiel von Snookern.

Harry's Philosophie ist, dass immer irgendetwas passieren wird, und das tut es ... in Form des krummen Buchmachers Billy Evans (Mel Smith) und sein Schlägertyp Mike the Throat (O H Moriarty). Evans bietet Flash den Weg in den Großes-Geld Snookerkreis und garantiert ihm schnelles Geld, Frauen und Ruhm, vorausgesetzt er spielt das Spiel richtig, dass heißt, nach Billy Evan's Art. Als er sich mit der Chance konfrontiert sieht, der Weltchampion zu werden, fasst Harry die Entscheidung seines Lebens, obwohl der Einsatz sehr hoch ist.

Schauspieler:

Bob Geldof .... Harry 'Flash' Gordon
Mel Smith .... Billy Evans
Alison Steadman .... Doreen
P.H. Moriarty .... Mike the Throat
Phil Daniels .... Terry the Boxer
Alfred Molina .... Constable Rogers
James Marcus .... Constable Fleming
David Howey .... Brad Brookie
Ian Dury .... Teddy Bryant
David Squire .... Ken McDonald
Ron Cook .... The Wasp
Alun Armstrong .... Sergeant
Tony Scott .... Danny
Kate Hardie .... Sue
Ray Winstone .... Timmy

Erscheinung: 1984
Laufzeit: 98 Minuten
Sprache: Englisch


Spice World

Girl Power! Der Schlachtruf der Spice Girls hat scheinbar viel mit Laufen zu tun, denn in ihrem Film machen die Pop-Emporkömmlinge hauptsächlich eines - rennen. Das müssen sie auch, ihr Zeitplan ist knapp gesteckt, jede freie Minute wartet ein anderer Journalist und zwischen den Terminen sollen noch Traumsequenzen, Filmzitate und Dialogfetzen Platz finden.
Daß in dieser Episodenhektik eine irgendwie zu benennende Handlung oder gar Spannung auf der Strecke bleiben, schien Regisseur Bob Spiers nicht weiter zu stören. Hauptsache, bunt und laut. Der gesamte Streifen ist ein einziger Werbe-Trailer für Emma, Mel B., Geri, Mel C. und Victoria, die marktorientierte Geschäftsphilosophie inklusive. Wer Millionen verdienen will, muß hart ran.
Deshalb wurde "Spice World" auch rasant in 43 Tagen abgedreht. Zwar schafft die Spice-Artillerie es gelegentlich, ihr Image zu konterkarieren und nette Lacher zu erzielen. Schlußendlich läßt sich aus dem Film aber nur lernen, daß selbst renommierte Darsteller (Richard E. Grant, Roger Moore, Stephen Fry), diverse special guests (Elvis Costello, Bob Geldof, Elton John) und nacktes Fleisch nicht über Inhaltsleere hinweghelfen können. Die Spice Girls sind zum Singen da - basta!

CinemaxX

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